Programm Festwochen der Gebirgsschützenkompanie Endorf



Berichte und Worte zu unserem Festwochenende 22./23.07.2006

 

E-Mail vom 24.07.2006

 

Lieber Schützenfreund , Hauptmann Doll!

 

Bevor die Eindrücke des heutigen  25ig-jährigen Wiedergründungsfestes der Gebirgsschützenkompanie Bad Endorf den normalen Tageseindrücken weichen, möchte ich Dir herzlich zu diesem gelungenen Ereignis gratulieren.

Ein bayrisches Fest, wie es nur Ihr versteht, zu feiern, ein Schützenfest der ganz besonderen Note! Ein exakter

Festablauf, eine eindrucksvolle Festmesse und ein sehenswerter Schützenumzug. Dazu Herzlichkeit und Fest-

stimmung im Festzelt.- Beachtenswert!

Lob, Dank und Anerkennung darf ich Dir und Deinen Mannen seitens des Schützenbataillons Wintersteller

und meiner Josef- Hager- Schützenkompanie Oberndorf überbringen. Wir waren tief beeindruckt!

 

In alter Freundschaft,

Dipl. Ing. Christian- Georg Hopfensperger,

Bildungsoffizier- Schützenbataillon Wintersteller

und Josef- Hager- Schützenkompanie Oberndorf

 

Homepage der Schützenkompanie Thaur (Tirol)

Fahrt nach Endorf 22. - 23. Juli 2006

Nach einigen Jahren ohne Ausrückung zu einem Schützenfest außerhalb Tirols was am Samstag endlich wieder so weit. 30 Schützen und zwei Marketenderinnen trafen sich pünktlich um 13:00 Uhr bei der Gemeinde um die Fahrt ins bayrische Bad Endorf in Angriff zu nehmen.

Kurz nach der deutsch-österreichischen Grenze musste ein kurzer Halt gemacht werden, damit der Buschauffeur den Bierbestand wieder auffüllen konnte. Nach zwei kurzweiligen Stunden war das Ziel erreicht. Zelt und Festplatz konnten ausfindig gemacht werden, sodass alsdann der Weg zum Landgasthaus Gut Kronberg gesucht werden konnte. Nach den 6km Fahrt war eines alles klar: "Zum Z'fuss gian isch des oba z'weit". Der Bezug der Mehrbettzimmer gestaltete sich derart unproblematisch, dass bis zur Abfahrt noch genügend Zeit für eine Jause und ein bis zwei Bierchen blieb.

Gestärkt, geschnäuzt und gekämmt ging's zum Stadtkonzert der Bundesmusikkapelle München. Wer nun glaubt "Standkonzert" heißt dass die Musik steht, der irrt sich gewaltig. Nur die Schützen standen - jedoch nur 30 Minuten, denn die Heldenehrung stand als Hauptprogrammpunkt dieses Tages auf der Tagesordnung. Ein beeindruckendes Bild - unzählige Schützen auf engstem Raum in  den vielfältigen und vielfarbigen Trachten! Der abschließende Marsch zum Festzelt gab einen kurzen Ausblick auf den Festumzug des noch folgenden Tages. Der gemütliche Teil gestaltete sich durchaus so wie wir uns das erwartet hatten. Mit einer Ausnahmen - um Mitternacht war das Zelt bereits stark geleert, sodass es einem Großteil der Kameraden nicht schwer fiel, den Weg zum Bus anzutreten. Die Maßkrüge Bier trugen auch das ihrige zu diesem Umstand bei ;-)

Bis gegen 05:00 Uhr fanden dann alle den Weg ins Gasthaus, was nicht heißt dass alle den Weg ins richtige Zimmer bzw. Bett fanden.

Die Frühaufsteher und Spätschwimmer begegneten sich auf ihren durchaus verschiedenen Wegen. Aber zur Abfahrt um 08:30 Uhr waren alle Mann im Bus vereint. Das Frühstück fiel bei einigen eher dürftig aus, denn Magen und Zeitdruck ließen nicht mehr zu.

Die Aufstellung zur Feldmesse direkt vor dem Zelt zeugte von der perfekten Organisation der Gebirgsschützenkompanie Bad Endorf, die ihr 25-jähriges Widergründungsfest, verbunden mit dem

22. Bataillonsfest Chiemsee - Inngau, feierten.

Tafeln wiesen jeder Kompanie den richtigen Platz im Festzug zu.

Die Feldmesse auf einem Hügel etwas außerhalb von Bad Endorf musste Platz für die anwesenden 79 Kompanien und 11 Musikkapellen bieten.

Beeindruckend nicht nur das Bild der Kompanien aus Bayern, Nordtirol, Südtirol und Welschtirol sondern auch die Worte die der Pfarrer bei seiner Predigt fand. Die Festansprachen waren genau richtig - Grad nit z'lang' red'n.

Und die Versorgung mit Wasser durch unseren Oberleutnant Romed und Kassier Stefan war für so manchen die letzte Rettung. Außerdem hatte da oben jemand Erbarmen mit den Schützen, denn der Tags zuvor noch wolkenlose Himmel war nun verhangen und ein leichter Windhauch umspielte den Kopfschmuck der Traditionsverbände.

Die Schwüle war aber keineswegs gebrochen und so erschien der Festumzug eher zu lange als zu kurz. Durch die mit Zuschauern gefüllten Straßen drängte sich der Zug und wir staunten nicht schlecht, als wird auf Gegenverkehr stießen. Dies hatte aber auch Vorteile. Erstens sahen wir so allen anwesenden Gruppen und zweitens konnten wir abschätzen, wie lange der Weg noch war. Im Festzelt war uns bereits ein Platz zugewiesen und das erste Bier verdunstet förmlich in den heißen Kehlen der Schützen. Nach dem Essen durfte ein Schnaps auch nicht fehlen. Dass bei 79 Kompanien einige Marketenderinnen dabei sind, die alle die Schnapsfass'ln leeren wollten, ging an unseren Schützen auch nicht spurlos vorüber.

Auch in Bayern ist es nicht anders wie daheim: Zu den Tönen des Liedes "Dem Land Tirol die Treue" steht jeder Tiroler auf den Tischen. Und dorthin zog es die Schützen an diesem Nachmittag so manches Mal. Im Laufe des Nachmittags wurden es immer weniger Schützen, die das Zelt füllten - wir blieben aber standhaft.

Dass wir schussendlich eine der letzten Kompanien waren, die um 18:00 Uhr den Weg in die Heimat antraten, ließ sich daran erkennen, dass unser Bus bereits direkt vor dem Zelt parken konnte.

Die Leutnants hatten alle Hände voll zu tun um allen Kameraden den Weg in die richtige Richtung zu weisen. Eine theaterreife Vorstellung vor dem Einsteigen durfte nicht fehlen, bevor wir Abschied nehmen mussten.

Nach der zweistündigen Busfahrt konnte sich unser Hauptmann von allen verabschieden und bedankte sich nicht nur beim Chauffeur Wolfgang, sondern auch bei den Kameraden für das saubere und korrekte Auftreten in den letzen zwei Tagen.

Ob alle bei der Ankunft in Thaur den Weg sofort nach Hause fanden, oder ein Abstecher eingelegt wurde bleibt Unklar.

Eine tolle Fahrt ging so zu Ende und der Wunsch einer baldigen Wiederholung mit anderem Ziel war eine ausgesprochene Tatsache.

 

Homepage der GSK Neubeuern

Batallionsfest in Bad Endorf 2006

Am 23.7.2006 lud die Gebirgsschützen Kompanie Bad Endorf zum 25 jährigen Wiedergründungsfest und zum Batallionsfest Gebirgsschützen aus dem Inn/Chiemgau und aus dem benachbarten Tirol ein. Ungefähr 3000 Schützen folgten der Einladung bei schwühlwarmen Wetter. Der Himmel hatte ein Einsehen und so verbarg die Sonne beim Gottesdienst ihre Strahlen hinter einem leicht bedecktem Himmel. Ein leichtes Lüfterl und ausreichend Mineralwasser taten ihr übriges, dass die Sanitäter wenig zu tun hatten.

Der "Fahrtwind" beim Festzug durch den Ort war eine wahre Wohltat, genauso wie der Beifall der zahlreichen Zuschauer. Die Kompanie Neubeuern mit knapp 70 Schützen und einer Marketenderin hatten auch Glück bei der Zeltbelegung und bekamen viel Platz im gut gelüfteten Anbauzelt. Trotz der Hitze war das Ausrücken ein voller Erfolg und hat viel Spaß gemacht.